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☝️ „Jetzt tüe mal nid so (sensibel).“
☝️„Iiiihhh, was fer es Sensibelchen!“ 💫 Solche Sätze hast du vielleicht auch schon gehört. Natürlich gibt es Momente, in denen wir funktionieren müssen, um den Alltag zu bewältigen, zu arbeiten und für die Kinder da zu sein. Doch dann sollte man sich irgendwann 5 Minuten Zeit nehmen können, um diesen Gefühlen, die da sind, einen Raum zu geben. Ein bisschen Ruhe, um da mal hin zu spüren und für sich da zu sein. Was jedoch passiert: man kann und will gerade nicht, also drückt man es weg. Denn ja, es ist unangenehm, es stört und es ist gerade jetzt überhaupt nicht hilfreich, geschweige denn sinnvoll. Aber das ist meiner Meinung nach nur, weil wir nicht wissen, wie damit umgehen. Weil wir nicht wissen, wie die Gefühle fühlen. Wir haben es verlernt. Plus noch der Zeitmangel und all die Pflichten, die es zu erledigen gibt, lassen keinen Raum für all diese innere Welt und somit auch nicht für uns. In einer sehr komplizierten, manchmal angsteinflössenden, verrückten, digitalen und schnelllebigen Zeit geht das manchmal völlig verloren. Unsere Vorfahren hatten diese Momente der Ruhe noch ganz selbstverständlich - beim Arbeiten auf dem Feld und beim Hüten der Tiere. Aber wir hetzen von einer Aufgabe zur nächsten und merken nicht mal, dass wir uns total übergehen. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen nach Unterstützung suchen. Psychiatrien sind überfüllt, Therapeuten, Coaches und Prozessbegleiter gefragter denn je. Weil wir merken: 💫 Es braucht Veränderung. 💚 Es braucht Raum für uns selbst. Immer mehr Leute arbeiten Teilzeit. Immer mehr Mütter erlauben sich Me-Time 💚. Ich glaube es verändert sich schon viel ☺️👏! |
AuthorAusgebildete Naturheilpraktikerin, Körper- und Massagetherapeutin. Archiv
Juli 2025
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