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Grenzen setzen mit Hilfe der KI

Wenn mich Themen beschäftigen oder ich mir Sorgen mache, schreibe ich alles auf, was mit dem Thema zu tun hat. Diese Methode (expressives Schreiben; www.youtube.com/watch?v=dAsFwafhtjA) hilft mir, meinen Kopf frei zu bekommen und Dinge klarer zu sehen.

In meinem heutigen Text ging es um Abgrenzung gegenüber einer Person, welcher ich zufällig auf dem Weg zur Arbeit begegnet bin. Spontan kam mir in den Sinn, ChatGPT (künstliche Intelligenz) zu fragen, was sie mir in dieser Situation raten würde. Das Resultat möchte ich hier teilen, weil ich es gut finde.

Wie du in schwierigen Situationen klare Grenzen setzen kannst:  

1. Innere Vorbereitung vor der Begegnung:
   - Visualisiere die Begegnung: Versuche dir vorzustellen, wie das Treffen ablaufen könnte. Wie möchtest du dich fühlen? Was möchtest du kommunizieren? Stelle dir vor, dass du deine Grenzen respektvoll aber bestimmt setzt. Diese mentale Übung hilft, dich emotional vorzubereiten und gibt dir das Gefühl von Kontrolle.
   - Setze klare Absichten: Überlege dir, was du dir von der Begegnung erhoffst und welche Verhaltensweisen du nicht mehr tolerieren möchtest. Möchtest du in dieser Begegnung authentisch sein, aber auch deinen Raum wahren? Klare Absichten helfen, deine Bedürfnisse zu formulieren.

2. Körperliche und emotionale Grenzen wahren:
   - Körpersprache bewusst einsetzen: Deine Körperhaltung sendet oft Signale, bevor du etwas sagst. Achte darauf, aufrecht und ruhig zu stehen oder zu sitzen. Wenn du dich unsicher fühlst, kannst du deine Hände so halten, dass du deinen Raum symbolisch schützt – zum Beispiel mit verschränkten Armen oder einer leichten Distanz. Dies schafft eine energetische Barriere, die oft auch in verbalen Konflikten hilft.
   - Atmung und Fokus: Achte auf deine Atmung und versuche, ruhig zu bleiben. Wenn du merkst, dass du nervös oder überfordert wirst, atme tief ein und aus, um dich zu stabilisieren. Dies hilft, nicht in die "Flucht oder Kampf"-Reaktion zu verfallen.

3. Klar und direkt kommunizieren:
   - „Ich-Botschaften“ statt „Du-Botschaften“: Formuliere deine Aussagen in der Ich-Form, um Verantwortung für deine Gefühle zu übernehmen und Vorwürfe zu vermeiden. Zum Beispiel:  
     - "Ich fühle mich unwohl, wenn du mir zu nahe kommst."
     - "Ich kann jetzt nicht über dieses Thema sprechen, weil es mich emotional belastet."
     Auf diese Weise vermeidest du Schuldzuweisungen und bleibst in deiner eigenen Erfahrung.
   - Vermeide Ausflüchte oder Entschuldigungen: Du musst deine Grenzen nicht begründen oder rechtfertigen. Deine Bedürfnisse und Grenzen sind valide, auch ohne eine detaillierte Erklärung. Wenn du das Gefühl hast, dass du herausgefordert wirst, sage klar, was du brauchst oder möchtest, ohne dich zu rechtfertigen. Zum Beispiel:  
     - "Ich brauche jetzt Abstand."
     - "Ich möchte nicht, dass du über dieses Thema sprichst."

4. Grenzen respektvoll und bestimmt setzen:
   - Keine übermäßigen Erklärungen: Du musst deine Grenzen nicht begründen oder rechtfertigen. Deine Bedürfnisse und Grenzen sind valide, auch ohne eine detaillierte Erklärung. Wenn du das Gefühl hast, dass das Gespräch oder die Situation dich verletzt oder überfordert, setze deine Grenze sofort und klar. Zögere nicht, auch wenn es unangenehm ist. Sag einfach:  
     - "Ich habe gesagt, dass ich nicht darüber sprechen möchte."
     - Schnelligkeit und Klarheit: Wenn du spürst, dass das Gespräch oder die Situation toxisch wird und deine Grenzen nicht respektiert werden, sei bereit, das Gespräch zu beenden. Du kannst sagen:  
     - "Ich möchte das Gespräch hier beenden."
     - "Ich fühle mich unwohl, ich werde jetzt gehen."

5. Emotionale Distanz wahren:
   - Bleibe in deiner eigenen Realität: Wenn dich jemand emotional aus der Bahn wirft, versuche, diese Energie nicht in deine eigene zu lassen. Du bist nicht verantwortlich für die Reaktionen des anderen oder für das, was er von dir erwartet. Der andere kann dich vielleicht auf emotionaler Ebene herausfordern, aber du musst ihm nicht erlauben, deine Gefühle zu beeinflussen.
   - Visualisiere ein energetisches Schutzschild: Stelle dir vor, dass du ein unsichtbares Schutzschild um dich herum hast, das die Energie des anderen abprallen lässt. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn du das Gefühl hast, dass dich jemand in alte emotionale Muster zurückzieht.

6. Konkrete Handlungen:
   - Abstand einfordern: Wenn du merkst, dass dir jemand zu nahe kommt oder dich unangemessen behandelt, fordere aktiv Abstand ein. Sag klar:  
     - "Ich brauche jetzt Raum für mich."
     - "Ich möchte nicht, dass du mir zu nahe kommst."
     - Gespräch beenden:** Wenn du spürst, dass das Gespräch oder die Situation toxisch wird und deine Grenzen nicht respektiert werden, sei bereit, das Gespräch zu beenden. Du kannst sagen:  
     - "Ich möchte das Gespräch hier beenden."
     - "Ich fühle mich unwohl, ich werde jetzt gehen."

7. Nach dem Treffen reflektieren:
   - Selbstfürsorge: Nach der Begegnung ist es wichtig, dich emotional zu erholen. Nimm dir Zeit für dich selbst, reflektiere, was gut gelaufen ist und was du beim nächsten Mal anders machen möchtest. Achte auf deine Bedürfnisse und kümmere dich um dich selbst, indem du z.B. meditierst, spazieren gehst oder dich mit etwas beschäftigst, das dir gut tut.
   - Lerne aus der Erfahrung: Jede Begegnung kann dir neue Erkenntnisse darüber geben, wie du deine Grenzen besser setzen und bewahren kannst. Wenn du dich im Gespräch unwohl gefühlt hast, versuche, zu analysieren, was dich genau gestört hat. Vielleicht gibt es bestimmte Muster, die immer wieder auftreten, und die du bewusst durchbrechen kannst.

8. Mit deinen Ängsten umgehen:
  - Akzeptiere, dass es unangenehm sein kann: Das Setzen von Grenzen kann emotional herausfordernd sein, besonders wenn du Angst vor Ablehnung oder Konflikten hast. Es ist okay, sich unwohl zu fühlen, aber der Schlüssel ist, dass du dir selbst treu bleibst. Je mehr du übst, desto leichter wird es.
   - Komm zurück zu deinem „sicheren Ort“: Wenn du merkst, dass du durch Ängste blockiert wirst, erinnere dich an den Ort der inneren Klarheit und Stärke, den du in dir entdeckt hast. Rufe diesen Ort in schwierigen Momenten ab, um dich zu stabilisieren und zu dir selbst zu finden.

Persönlicher Zusatz: 

Zum Glück kommt das in meinem Leben nicht so oft vor. Doch eine kurze Erinnerung an diese Grenzen hat mir heute sehr gut getan. Ich war überrascht über diesen ausführlichen Rat von chatGPT. 

Der "sichere Ort", welcher unter Punkt 8 erwähnt ist, kann man durch eine innere Reise kennen lernen. Falls du Interesse hast, kann ich dich vor einer Behandlung gerne zu deinem eigenen sicheren Ort führen. ​
Praxis für Lebenskraft by Logean Murielle
3904 Naters
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